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So bekommst du Erdbeeren, die nach Ananas und Kaugummi schmecken

Kennst du Ananasbeeren? Das sind Erdbeeren mit Ananas- und Kaugummigeschmack. Aber sie schmecken nicht nur ungewöhnlich, sondern sehen auch sonderbar aus. Es handelt sich hierbei um eine verbesserte Variante alter Sorten aus Südamerika, deren älteste Art aus Chile stammt. Sie heißt Fragaria Chiloensis und weist eine weiße und zartrosane Farbe auf. Tatsächlich sind die heutigen Ananasbeeren farblich das genaue Gegenteil unserer herkömmlichen Erdbeeren: Außen sind sie weiß oder leicht rosa und besitzen rote Samen. Allerdings schmecken sie wie Ananas. Hier erfährst du, wie du diese Sorte auch bei dir zu Hause anbauen kannst!

Es dauerte ca. vier Jahre, bis Landwirte es schafften, ein für diese Erdbeersorte passendes Anbauprogramm zu entwickeln, bis sie am 1. April 2010 zum ersten Mal offiziell vorgestellt wurde. Was zuerst als einfacher Aprilscherz abgetan wurde, gewann danach immer mehr an Ruf und dennoch ist die Ananasbeere nach wie vor rar. Deshalb ist es ratsam, einfach selbst Ananasbeeren anzubauen. Der Vorgang ist auch nicht anders als bei normalen Erdbeeren. 

Der erste Schritt ist, die Samen dafür zu erwerben. Mit etwas Glück wirst du bei Amazon fündig, ansonsten frage bei speziellen Gartnern und Baumschulen nach. Es wird zwischen drei verschiedenen Sorten Ananasbeeren unterschieden: “White D”, “White Carolina” und “White Pineberry”. Ananasbeeren sind kleiner als herkömmliche Erdbeeren, wobei die Sorte “White D” die größte unter den Ananasbeeren ist. Die Wachstumsgewohnheiten der Ananasbeere kann man eher mit denen der Walderdbeeren vergleichen.

Die Ananasbeere verfügt nur über ein kleines Wurzelsystem. Daher muss ein Behälter für den Anbau die Maße 25 cm, 30 cm, mit einer Tiefe von 20 cm besitzen und ein Viertel der Erde aufnehmen können. Behalte im Auge, dass der Boden stets die passende Feuchtigkeit hat, sodass die Pflanzen weder vertrocknen noch ertrinken. Auch wichtig ist die Mischung des Bodens:

  • 10 Teile steriler Boden
  • 10 Teile Torf
  • 8 Teile expandiertes Perlit
  • 4 Teile Kompost
  • 1 Teil Sand

Daraus musst du eine einheitliche Mixtur herstellen. Da es sich bei Ananasbeeren immernoch um eine Waldpflanze handelt, liegt ihr bevorzugter pH-Wert zwischen 5,5 und 6,5. Für bestes Fruchtwachstum solltest du schauen, dass die Pflanzen täglich mindestens 6 Stunden Licht erreicht.

Dann nichts wie los! Bau noch heute Ananasbeeren in deinem Garten an!

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